Riemen

In diesem Kapitel informieren wir Sie über Riemenprofile. Bitte beachten Sie, dass das Antriebssystem (Kapitel Antriebssysteme) vom jeweiligen Riementyp abhängig ist.

Die Gummiriemen bestehen aus Gummi und dazwischen befindlichen Gewebeeinlagen.

Die Verzahnung am Riemen (Nocken) garantiert auf Grund ihrer genauen Teilung einen optimalen Lauf im Antriebssystem.

Die Art der Gewebeeinlage und die Gummiqualität der Lauf- und Tragseite tragen dazu bei, dass das Ausgangsmaterial zur Herstellung der Siebstabbänder optimale Eigenschaften aufweist:

  • Geringe Dehnung bei Belastung
  • Hohe Zugstärke und Reißwiderstand
  • Teilungsgenauigkeit
  • Elastizität

Die Gummiriemen bestehen in der Regel aus drei Gewebeeinlagen des Typs EP 900/3, das heißt die Zugstärke beträgt 900 N/mm Riemenbreite. Dieser Gummiriemen wird standardmäßig eingesetzt.

Bei hohen Belastungen empfehlen wir den Typ EP 1200/3 mit einer Zugstärke von 1200 N/mm sowie den EP 1200/4 mit vier Gewebeeinlagen oder den Typ EP 1600/4 mit vier Gewebeeinlagen und 1600 N/mm Zugstärke.

Außerdem führen wir eine breite Palette von Doppelnockenriemen. Diese Riemen werden eingesetzt, um das Produkt vor Beschädigungen zu schützen. Die Stabenden werden dabei zwischen den Gumminocken befestigt. Weitere Vorteile dieses Riementyps sind, dass die Stahlnietköpfe weniger beschädigt werden und das Siebband ruhiger um die Umlenk- und auf den Stützrollen läuft.

Die Verbindung kann als Schlossverbindung, Überlappung oder Endlosverbindung ausgeführt werden. Wir empfehlen, eine Rutschkupplung auf der Antriebsachse zu montieren, um den Riemen und die Riemenverbindung vor Bruch bei hohen Belastungen zu schützen.

Um den Wünschen der Konserven- und Lebensmittelindustrie gerecht zu werden, haben wir den "Hydrobelt"-Riemen entwickelt. Der Riemen ist völlig mit Gummi umschlossen und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Die Gummimischung ist so zusammengestellt, dass sie resistent gegen Säuren und chemische Additive im Wasserbad ist.

Agrartechnik Katalog

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