Antriebselemente

Wir liefern ein vollständiges Programm von Antriebs- und Friktionsantriebsrädern, die einen optimalen Antrieb des Stabbandes über den Riemen bzw. die Stäbe gewährleisten.

Es sind folgende Antriebsmöglichkeiten zu unterscheiden:  

Antriebsmethode

Riemenprofil

Antriebsrad (Typen)

Antrieb über Stäbe

Flach/Glatt

HS - RT - Z

Antrieb über Nocken

Hoch

N

Kombinierter Antrieb über Stäbe und Nocken

Hoch

NC

Friktionsantrieb

Flach/Hoch/Glatt

FRD - HS – KW

Alle Antriebsräder bestehen aus Gusseisen und sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, teilbar. Das Drehmoment zwischen Nabe und Antriebswelle wird durch eine formschlüssige Passfederverbindung übertragen. Im Falle von teilbaren Antriebsrädern müssen die beiden Segmente stets zusammenbleiben und sind nicht getrennt voneinander auswechselbar.

 

Die Antriebsräder werden standardmäßig mit einer Bohrung und dazu gehöriger Nut gemäß DIN geliefert. Auf Wunsch können wir Antriebsräder auch mit anderen Nuten liefern. Daneben ist es möglich, eine Klemmwirkung bei geteilten Antriebsrädern zu erzielen, indem durch eine entsprechendes Untermaß in der Bohrung beim Verschrauben die Segmente auf die Antriebswelle geklemmt werden. Auf Wunsch liefern wir eine oder zwei Stellschrauben, die in der Nabe der Achse montiert werden, um das Rad zusätzlich zu sichern.

 

In der Tabelle finden Sie den Nabentyp sowie den minimalen und maximalen Bohrungsdurchmesser:

HS Typ Antriebsräder:

Die Antriebszähne greifen zwischen die Nietstäbe und treiben diese in den Zahnradlauf an der Innenseite der Riemen an. Die Stützfinger bilden einen Antriebskäfig, unterstützen den Riemen und garantieren eine genaue Teilung zur Stabposition in den Antriebszähnen.

RT Typ Antriebsräder:

Bezüglich des Antriebes stimmt dieses Rad mit dem HS-Antriebsrad überein. Die Stützfinger, die bei dem HS-Antriebsrad einen Käfig bilden, werden hier durch einen massiven Ring ersetzt. Dieser Ring garantiert einen genauen Teilungskreis und wird durch Abweiser/Kratzer immer vom ansetzenden Boden befreit.

N Typ Antriebsräder:

Das N-Antriebsrad hat einen Flansch, der auf der Chassisseite montiert wird, um den Riemen seitlich zu führen. Die horizontalen Käfigfinger greifen zwischen den hohen Nocken der Riemen (Hochprofilnocken) und treiben diese an. Dieser Antrieb ermöglicht geringen Verschleiß (Gummi auf Metall) und ist sehr gut geeignet für Bänder, die horizontal fördern. Schutzschläuche sowie Mitnehmerprofile können zwischen den Riemen montiert werden. Die Bezeichnung ST/STH bedeutet, dass die Antriebszähne eine spezielle Form haben und keinen direkten Kontakt besitzen. Aus diesem Grund verschleißen die Antriebszähne und die Nietplatten nicht.

NC Typ Antriebsräder:

Das NC-Antriebsrad ist eine Kombination aus einem HS- und einem N-Antriebsrad. Das NC-Antriebsrad wird über Stäbe und Nocken angetrieben.

3TB Typ Antriebsräder:

Die Bezeichnung 3TB bedeutet, dass die Zahnräder für den Antrieb von Stabbändern entwickelt worden sind, deren Stäbe eine Konvexität nach oben besitzen. Diese Zahnräder gleichen den Positionsunterschied der Stäbe aus. Die Bezeichnung HS-RT- NC und Z deutet auf die Antriebsart hin.

KW Typ Antriebsräder:

Die KW haben ein Flansch, um den Riemen zu führen und Käfigfinger, über die der Riemen mittels Friktion angetrieben wird. Die Käfigfinger sind nicht teilungsgebunden und eignen sich am Besten für flache Riemen. Die KW-Antriebsräder werden bei leichten Belastungen eingesetzt. Außerdem können diese Räder als Umlenkrolle auf einer mit einem Lager versehende Achse eingesetzt werden. Nur das Antriebsrad KW 160 ist teilbar.

Z-Typ Antriebsrad:

Die Z-Typ Antriebsräder haben nur ein Antriebszahnkranz ohne Riemenstützung. Die Nietstäbe liegen im unteren Bereich der Zahnform. Die Räder werden bei leichten Anwendungen eingesetzt und dort, wo ein anderes Antriebsrad nicht montiert werden kann.

FRD- und HS-Friktionsantriebsrollen:

Diese Friktionsantriebsrollen haben alle einen Kern aus Gusseisen und eine gummierte Lauffläche. Mit zunehmendem Rollendurchmesser wird eine hohe Friktion erzeugt. Für einen optimalen Antrieb sollten die Riemen des Stabbandes einen möglichst großen Umschlingungswinkel um die gummierte Lauffläche der Friktionsrollen haben. Dieses kann erreicht werden, indem eine zusätzliche Laufrolle auf der Rückseite des Stabbandes in kurzem Abstand zu den Friktionsrollen montiert wird. Die FRD-Rollen sind für eine einfache Montage auf der Antriebsachse teilbar. Die HS-Rollen sind nicht teilbar. Diese werden mit einer Bohrung in Übermaß gefertigt und zusätzlich über eine Nut befestigt. Eine oder mehrere Stellschrauben werden auf Wunsch mitgeliefert. Alle Rollen sind mit und ohne Flansch lieferbar.


Agrartechnik Katalog

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